Portrait

Technologisch-kommerzielle Spitzenstellung der deutschen Heizungsindustrie

Mit 100 Mitgliedsunternehmen, die Systeme und Komponenten der Heiztechnik herstellen, vertritt der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie gut 90 % des heizungsindustriellen Umsatzes in Deutschland. Dies entspricht etwa 60 % des heizungsindustriellen Umsatzes in Europa. Damit nimmt die deutsche Heizungsindustrie eine technologische und kommerzielle Spitzenstellung weltweit ein. Die von den BDH-Mitgliedern hergestellten Technologien ermöglichen eine hohe Effizienz bei der Nutzung aller im Wärmemarkt eingesetzten Energieträger und zugleich die Einkopplung erneuerbarer Energien.

v. l.: Manfred Greis, BDH-Präsident und Generalbevollmächtigter Viessmann-Werke, Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer BDH

Im Jahr 2016 gehörten dem BDH 100 Unternehmen und 2 assoziierte Verbände an. Ähnlich wie der deutsche Maschinen-/Anlagenbau ist die deutsche Heizungsindustrie mittelständisch strukturiert. Zu den Mitgliedern des BDH gehören aber auch Weltmarktführer mit Umsätzen zwischen 2 und 3 Mrd. Euro. 2016 erwirtschafteten die BDH-Mitgliedsunternehmen insgesamt 13,9 Mrd. Euro und beschäftigten 71.900 Mitarbeiter. Der hohe Aufwand für FuE ist Beleg für die Innovationskraft dieser Industrie.

Die im BDH organisierten Unternehmen stellen Systeme und Komponenten der Heizungstechnik her. Zur Produktpalette gehören Heizungssysteme mit Leistungen von 4 kW bis 36 MW, Brenner, Komponenten der Feuerungstechnik, Heizkörper, Flächenheizungen, Flächenkühlungen, Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien, Lüftungssysteme, Controls und Abgassysteme. Die Mitgliedsunternehmen des BDH bieten komplette Systemlösungen für den Gebäudebereich an mit dem Schwerpunkt auf Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Wärmeübergabe sowie Warmwasserbereitung auf Basis von Gas, Öl, Strom und erneuerbaren Energien.

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