Große Potenziale in der industriellen Wärmeversorgung

In zahlreichen technischen Prozessen und Verfahren in Industrie und produzierendem Gewerbe braucht man große Mengen an Prozesswärme, die energie- und kostenintensiv erzeugt werden muss. Eine Untersuchung des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie gemeinsam mit der Deutschen Energieagentur (dena) über den Status der industriellen Wärme in einem Leistungsbereich von 100 kW bis 36 MW zeigt auf, dass lediglich ein Sechstel der 300.000 Anlagen dem Stand der Technik entspricht. Würden sie energetisch modernisiert und auf den Stand der Technik gebracht, könnten zusätzlich 2 % der deutschen Endenergie eingespart werden. Dies entspricht im Übrigen einer CO2-Minderung von 18 %.

Durch eine umfassende energetische Optimierung des Wärmeversorgungssystems lassen sich Energieverbrauch und ­kosten der Feuerungsanlagen deutlich senken – im Durchschnitt um 15 Prozent. Solche Energieeffizienzmaßnahmen sind hoch rentabel und amortisieren sich in der Regel innerhalb von einem bis vier Jahren.

Folgende im BDH organisierte Hersteller produzieren Technologien für die industrielle Wärmeversorgung.

 
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