Die 9. Deutsche Wärmekonferenz fällt in einen Zeitraum der politischen Neuausrichtung. Jamaika ist vorerst abgesagt, derzeit mehren sich die Anzeichen für eine erneute große Koalition – Ergebnis offen. Welchen Zuschnitt die neue Bundesregierung letztlich auch immer haben mag, sie wird vor der Herausforderung stehen, die Energie- und Wärmewende zum Erfolg führen zu müssen.

Hier ist noch ein weiter Weg zu gehen. Die ambitionierten Klimaziele 2020 werden aller Voraussicht nach verfehlt. Zugleich ist der größte Energieverbrauchsektor Deutschlands, der Wärmemarkt, durch einen seit Jahren anhaltenden Modernisierungsstau gekennzeichnet. Ein strategischer Rahmen für den Umbau des Wärmesektors hin zur verstärkten Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien fehlt.       

In dieser Gemengelage setzt die 9. Deutsche Wärmekonferenz ein starkes Signal pro Wärmemarkt

9. Deutsche Wärmekonferenz
30. Januar 2018
9:15 Uhr
Radisson Blu Hotel, Berlin
Karl-Liebknecht-Straße 3
10178 Berlin

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) führen die Wärmekonferenz erneut gemeinsam durch. Im Schulterschluss tragen die für den Wärmemarkt bedeutendsten Verbände ihr Thema gegenüber der Politik vor und positionieren sich als Partner für die kommende Bundesregierung.

Programm

Programmpunkt
9:15 Uhr
Andreas MüllerHauptgeschäftsführer, Zentralverband Sanitär Heizung Klima
Begrüßung und Eröffnung
Block I: Politik und Wirtschaft im Dialog
Moderation
Andreas Lücke Hauptgeschäftsführer, Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH)
9:20 Uhr
Wolfgang MarzinVorsitzender der Geschäftsführung, Messe Frankfurt GmbH
Grußwort: ISH 2019 – Leistungsshow für den internationalen Wärmemarkt
9:30 Uhr
Vertreter/-in der Bundesregierung
Keynote: Zukunftsstrategien für den Wärmemarkt
10:00 Uhr
Manfred Greis Präsident, Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH)
Potenziale und Strategien der Industrie für die Wärmewende
10:20 Uhr
Friedrich Budde Präsident, Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK)
Das Fachhandwerk: Umsetzer der Energiewende im Wärmemarkt
10:30 Uhr
Barbara Wiedemann 2. Vorsitzende, Deutscher Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik)
Fachgroßhandel – Dienstleister der Energiewende
10:40 Uhr
Andreas Kuhlmann Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)
Szenarien für eine marktwirtschaftliche Klima- und Ressourcenschutzpolitik 2050
Podiumsdiskussion:
Block II: Neue Impulse für die Wärmewende? – Statements der Bundestagsfraktionen
11:10 Uhr Moderation
Klaus StratmannHandelsblatt
Vertreter/-innen der Bundestagsfraktionen
Dr. Joachim PfeifferMdB, CDU/CSU
Michael Theurer (angefragt)MdB, FDP
Johann SaathoffMdB, SPD
Dr. Julia VerlindenMdB, Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Ralph LenkertMdB, DIE LINKE
N. N.MdB, AfD
Vertreter von Industrie und Handwerk
Uwe Glock Vizepräsident, BDH
Michael Hilpert Vizepräsident , ZVSHK
12:00 Uhr Kaffeepause/Pressekonferenz
Podiumsdiskussion:
Block III: Europäische Strategien für Klima- und Ressourcenschutz
12:30 Uhr Moderation
Klaus Stratmann Wirtschaftsredakteur, Handelsblatt
Ulrich BenterbuschMinisterialdirigent der Abteilung II B „Effizienz und Wärme in Industrie und Haushalten, nachhaltige Mobilität“, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Klaus Jesse Vorsitzender, Association of the European Heating Industry (EHI), Brüssel
Mechthild Wörsdörfer (angefragt) Direktorin für Energiepolitik, Europäische Kommission
Sabine Augustin Vorsitzende Strategieausschuss, Eurogas, Brüssel
François Frisquet (angefragt) Präsident, Uniclima, Paris
13:30 Uhr Mittagessen/Get-together
14:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtangaben
Checkboxes
Bitte teilen Sie uns zur besseren Planung mit, falls Sie nicht am Mittagessen teilnehmen möchten:*
Hiermit akzeptieren wir die Teilnahmebedingungen.**

Teilnahmebedingungen

300 Euro zzgl. ges. MwSt.

Mitglieder BDH, DG Haustechnik, SHK-Verbandsorganisation 180 Euro zzgl. ges. MwSt.

Vertreter der Presse können kostenneutral an der Wärmekonferenz teilnehmen.

In der Teilnahmegebühr sind enthalten: Tagungsunterlagen, Tagungsband, Getränke während der Kaffeepausen sowie Mittagessen.

Die Teilnahmegebühr ist mit Erhalt der Rechnung ohne Abzug sofort zur Zahlung fällig.

Die Organisatoren haben das Recht, die Teilnahme an der Konferenz zu verweigern, wenn die Teilnehmergebühr nicht bezahlt wurde. Wir behalten uns in Ausnahmefällen Referentenwechsel und inhaltliche Änderungen vor. Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Bei Stornierung der Anmeldung bis 2 Wochen vor der Veranstaltung beträgt die Gebühr 60,00 Euro. Bei späteren Stornierungen oder bei Abwesenheit des Teilnehmers wird die volle Teilnahmegebühr fällig.

 
Zum Seitenanfang