Beispiel Dortmunder Westfalenhallen

Im Zuge der Modernisierung wurde 2008 die alte Heizzentrale des Veranstaltungszentrums Westfalenhallen in Dortmund durch ein neues Heizsystem ersetzt, das einen Gas-Brennwertkessel (970 kW) sowie drei Stahlkessel in unterschiedlichen Leistungsgrößen (1.900, 3.050 und 5.200 kW) umfasst. Durch die Leistungsabstufung der eingesetzten Kessel kommt der energieeffiziente Gas-Brennwertkessel als Führungskessel auf sehr lange Laufzeiten, während die drei nachgeschalteten Kessel bedarfsangepasst betrieben werden. Der Wirkungsgrad des kompletten Heizsystems konnte durch die Modernisierung von 83 Prozent auf 92 Prozent gesteigert werden. Das intelligente Zusammenspiel des neuen Heizsystems mit einer modernen Gebäudeleittechnik und insgesamt 40 über das Gelände verteilten Wärmezählern erlaubt zudem eine flexible und bedarfsbezogene Wärmeversorgung. Mithilfe des Brennwertkessels und der bedarfsgerechten Steuerung konnte der Jahresbrennstoffverbrauch um zwei Mio. kWh gesenkt werden, sodass der Betreiber Energiekosten in Höhe von 100.000 € pro Jahr einsparen kann. Die Kapitalrendite der Energiesparinvestition liegt bei 20 Prozent.

Senkung Energieverbrauch

2.000.000 kWh/Jahr

Prozentuale Energieeinsparung

11 %

CO2-Reduzierung*

488 t/Jahr

Investitionen

500.000 €

Kostensenkung

100.000 €/Jahr

Kapitalrendite

20 %

Folgende Äquivalenzwerte liegen nach Gemis für alle Beispiele zugrunde: Erdgas 244 g CO2  /kWh.

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