Heizungsindustrie im Dialog mit EU-Parlamentariern

v. l.: Bendt Bendtsen, MEP, Andreas Lücke, BDH, Herbert Reul, MEP, Federica Sabbati, EHI

Brüssel, 31. Januar 2017 – Kurz vor Beginn der Verhandlungen über das Ende 2016 verabschiedete Clean Energy Package haben sich Vertreter des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des EHI (Association of the European Heating Industry) mit hochrangigen Mitgliedern des Europäischen Parlamentes getroffen. Unter der Leitung von EU-Parlamentsmitglied Herbert Reul erörterten die Teilnehmer Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energien im europäischen Wärmemarkt. Reul unterstrich in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Wärmemarktes als einen der größten Energieverbrauchsektoren Europas. Andreas Lücke, BDH-Hauptgeschäftsführer, wies daran anknüpfend auf den energetischen Zustand des europäischen Anlagenbestandes hin. Von rund 125 Millionen Heizungen könnten gerade einmal 25 Prozent als effizient bezeichnet werden. Hier, so Lücke, lägen enorme Potenziale brach, die es im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes beschleunigt zu heben gelte. EHI-Generalsekretärin Federica Sabbati bezog sich in ihren Ausführungen auf die 2016 veröffentlichte Ecofys-Studie. Demnach müsse die Modernisierungsrate in Europa deutlich erhöht werden, um die ambitionierten energiepolitischen Ziele zu erreichen.

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