High-Level-Dialog in Brüssel mit BDH-Beteiligung

v.l.n.r.: Andreas Kuhlmann (Vorsitzender dena-Geschäftsführung), Günther Oettinger (EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft), Ulrich Benterbusch (Bundeswirtschaftsministerium), Kristina Haverkamp (dena-Geschäftsführung), Andreas Lücke (Hauptgeschäftsführer BDH), Dr. Peter Rösgen (Deutsche Botschaft).

Europäisches Netzwerk der Energieagenturen und Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz diskutieren Energieeffizienz und Sektorkopplung mit EU-Kommission und -Parlament

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat im Rahmen ihrer Präsidentschaft des Europäischen Netzwerks der Energieagenturen (European Energy Network, EnR) und in Zusammenarbeit mit der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) einen Dialog zum Thema "Energieeffizienz in Aktion" in Brüssel veranstaltet. Zentrale Frage dabei war, welche Rolle Energieeffizienz und Sektorkopplung beim Erreichen der Energieunion und der europäischen Klimaziele spielen können.

Auf dem High-Level-Event bei der Ständigen Vertretung Deutschlands in Brüssel waren rund 60 hochrangige Vertreter von Politik und Wirtschaft sowie der nationalen Energieagenturen Europas zugegen. Unter anderem Dr. Peter Rösgen (Deutsche Botschaft), Bernd Biervert und Marie Donelly (Europäische Kommission), Ulrich Benterbusch (Bundeswirtschaftsministerium) sowie Kristina Haverkamp und Andreas Kuhlmann (dena-Geschäftsführung).

Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, sagte bei seiner Rede, dass sich die Stakeholder aus Energiewirtschaft und Informations- und Kommunikationstechnik für das Gelingen der Energieunion zusammentun müssten, um in einer zunehmend datenbasierten Wirtschaft Energieeffizienz und Flexibilität gewährleisten zu können.

Auch Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung und geea-Sprecher, betonte: "Die Energieunion als europäische Energiewende kann nur gelingen, wenn alle Akteure zusammenarbeiten - von der Politik über Unternehmen und Verbände bis hin zu den Verbrauchern."

Die dena ist Initiator der geea und hat für 2016 die Präsidentschaft des Netzwerks inne. "Im Rahmen unserer EnR-Präsidentschaft wollen wir mit unserem praxisorientierten Dialog einen Beitrag auf dem Weg zur Energieunion leisten", so dena-Geschäftsführerin Kristina Haverkamp. "Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern erstellen wir deshalb ein EnR-Positionspapier, das den Handlungsbedarf aufzeigen soll."

Das dena-Engagement im EnR

Die dena engagiert sich bereits seit mehr als zehn Jahren in dem Zusammenschluss nationaler Energieagenturen in Europa. Unter anderem leitet sie die Arbeitsgruppen Erneuerbare Energien und Industrie. Die Präsidentschaft wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Das European Energy Network

Das EnR ist ein Bündnis von derzeit 24 nationalen Energieagenturen aus Europa und angrenzenden Ländern. Seit 1992 unterstützt es europäische Akteure bei der Umsetzung von EU-Richtlinien und bringt die Expertise ihrer Mitgliedsagenturen in die politische Diskussion auf EU-Ebene ein. Thematisch konzentriert sich das Netzwerk auf die mit der Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik verbundenen Fragen - von der Energieeffizienzsteigerung über den Ausbau der erneuerbaren Energien bis zur Weiterentwicklung der Energieinfrastruktur. Die entsprechenden Themen und Projekte werden in insgesamt acht Arbeitsgruppen behandelt. 2017 wird die rumänische Energieagentur ANRE die Präsidentschaft übernehmen.

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