Heizöl sicher lagern

Die Industrie bietet für die Heizöllagerung heute für jeden Gebäudetyp und jede Anforderung das passende Tanksystem an. Entscheidend für die Wahl sind die persönlichen Präferenzen für den Aufstellungsort, die individuellen baulichen Gegebenheiten sowie wirtschaftliche Gesichtspunkte der Kunden.
Moderne Tanksysteme für Heizöl stehen für eine maximale Versorgungssicherheit und eine wirtschaftliche Unabhängigkeit. Sie bilden die Basis für eine ökonomische Wärmeversorgung. Die Energiebevorratung im eigenen Tank bietet Betreibern von Ölheizungen die freie Wahl des Lieferanten und die Möglichkeit zum „günstigen“ Einkauf, da der Verbraucher selbst über den Zeitpunkt der Lieferung entscheiden kann.
Heizöltanks werden in verschiedenen Varianten ausgeführt: als Erdtanks und heute überwiegend als doppelwandige Sicherheitstanks.

Anforderungen

Bei der Lagerung von Heizöl unterscheidet man grundsätzlich zwischen einer unterirdischen und einer oberirdischen Lagerung. Ein Öllagerbehälter gilt als unterirdisch, wenn er ganz oder teilweise im Erdreich eingebettet ist. Bei der vorherrschenden oberirdischen Öllagerung stehen die Tanks ganz selten im Freien sondern sind meist im Gebäude – vorwiegend im Untergeschoß oder im Heizraum selbst – aufgestellt. Grundsätzlich gilt die Forderung des Sekundärschutzes, die durch die Doppelwandigkeit mit Leckanzeigegerät bzw. Leckage-Erkennungssystem erfüllt wird.

Oberirdisch – meist im Keller – sind auch einwandige Behälter mit entsprechendem Auffangraum, dessen Dichtfläche aus zugelassenen Materialien hergestellt wird, möglich. Seit über 40 Jahren werden Kunststoff-Lagertanks für Heizöl genutzt. Sie sind vornehmlich im Keller oder Heizraum aufgestellt. Bis vor 20 Jahren war die Nutzung einwandiger Tanks üblich, die in bauseits gemauerten Auffangwannen stehen. Erst danach etablierten sich werksgefertigte doppelwandige und geruchsdichte Tanks auf dem Markt. Der Austausch einwandiger Behälter wird von Experten und fachkundigen Stellen nach 30 Jahren empfohlen, da vor allem die bauseitigen Auffangwannen den sicherheitstechnischen Anforderungen hinsichtlich Dichtheit und oft auch Statik nicht entsprechen. Inzwischen lässt sich ein Modernisierungsstau bei Heizöltanks festmachen: Rund 45 % aller Kunststoff-Lagertanks sind 25 Jahre oder sogar noch älter. Die Verbraucher investieren mit einem modernen doppelwandigen Heizöltank in ein hochwertiges Produkt, das ihnen eine unkomplizierte und sichere Versorgung auch in der Zukunft garantiert. Meist ist mit modernen Heizöltanks auch ein beträchtlicher Raumgewinn verbunden.

Altersstruktur der Kunststoffl agertanks im Markt seit 1970
Moderne ein- und doppelwandige Sicherheitstanks

Auf doppelwandige Sicherheitstanks setzen

Bei der Heizöllagerung gilt immer das Prinzip der doppelten Sicherheit. So ist bei einwandigen Tanks eine Auffangwanne gesetzlich vorgeschrieben, die bei einem eventuellen Leck das Auslaufen des Öles in Gewässer verhindert. Diese Auffangwanne muss öldicht sein, eine zugelassene Beschichtung haben und zur Kontrolle einsehbar sein. Das heißt, die Behälter müssen einen ausreichend großen Abstand zu den Wänden haben.
Doppelwandige Heizöltanks können platzsparender aufgestellt werden. Diese Kunststoffbehälter bieten vielfältige Vorteile: Sie stehen für eine lange Nutzungsdauer und eine maximale Sicherheit, so dass sogar auf einen gemauerten Auffangraum – etwa wie er für einwandige Systeme vorgeschrieben ist – verzichtet werden kann. Mittlerweile übernehmen auch die Tankhersteller eine Systemgarantie, was den Nutzern ein Plus an Sicherheit verschafft.

Kleine Dimensionen, große Flexibilität

Gut gedämmte Gebäude und eine immer effizientere Heizungstechnik sorgen dafür, dass der Brennstoffbedarf vieler Gebäude sinkt. Damit verringern sich auch die Lagermengen an Heizöl. Dazu reduzieren neue Tanksysteme den Platzbedarf, sodass Hauseigentümer wertvollen Raum gewinnen. Durch ihre kompakten Abmessungen ist auch ein nachträglicher Einbau möglich. Außerdem sind heutige Tanks für schwefelarmes Heizöl und auch für Öl mit Bio-Zusätzen bau- und wasserrechtlich zugelassen. Die Tanksysteme sind zum Schutz einer Überfüllung beim Betanken mit Grenzwertgebern und teilweisen mit weiteren Sicherheitseinrichtungen ausgestattet.

Verschiedene, automatische Überwachungseinrichtungen sorgen für eine einfache und sichere Kontrolle. Mit dem Füllstandanzeiger lässt sich jederzeit der Heizölvorrat kontrollieren.

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