Wichtige Änderung 2018: MAP-Förderung

BDH Aktuell

Es ist Heizsaison, doch in deutschen Heizungskellern sorgen überwiegend technisch veraltete und ineffiziente Heizungen für Wärme und warmes Wasser: nur 18 Prozent der Heizungsanlagen gelten als effizient und nutzen zugleich erneuerbare Energien.

Seit dem 1.1.2018 müssen alle Eigenheimbesitzer den Antrag für den Zuschuss einer neuen Anlage beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen, bevor sie den Fachhandwerker beauftragen. Wenn, wie bisher üblich, der Antrag erst nach Installation der neuen Heizungsanlage erfolgt, kann keine Förderung mehr gewährt werden. Eine Übergangsregelung gibt es für jene Fälle, in denen der Einbau einer effizienten umweltschonenden Heizungsanlage noch 2017 beim Fachhandwerker beauftragt wurde.

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien, kurz MAP genannt, fördert den Einbau einer umweltschonenden effizienten Solarthermieanlage, Wärmepumpe oder Biomasseanlage mit einem Zuschuss. Auch wer bei Errichtung eines Neubaus von vorneherein auf erneuerbare Energien setzt, kann eine Förderung erhalten. Das BMWi stellt hierfür jährlich 300 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Seit dem Jahr 2000 wurde die Förderung in bereits rund 1,7 Millionen Fällen in Anspruch genommen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bafa.de. Hinweise zur Online-Antragstellung gibt das BAFA im „Merkblatt zum Antragsverfahren 2018“.